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Unser Junior*innen-Trainerteam für 2021

Eine Vorstellung – Wer sind unsere Trainer? Was haben sie sich vorgenommen? Und warum unterstützen sie den RCT?

 

Das zurückliegende Jahr verlangte uns allen viel ab. Innerhalb weniger Tage kam das Vereinsleben zunächst komplett zum Erliegen, der Sportbetrieb wurde für mehrere Wochen eingestellt und niemand wagte, rudersportliche Prognosen anzustellen. Unter anderem unser Leistungssportbereich war von den tiefgreifenden Einschränkungen betroffen, Sportler*innen und vor allem unsere Trainer standen unerwartet vor neuen, großen Herausforderungen.

Training im Lockdown

Training der Junior*innen (Quelle: Dirk Schumacher)

Das erhöhte Infektionsgeschehen seit Einbruch des Winters schränkte sowohl unser Vereinsleben als auch die Trainingsmöglichkeiten unserer Nachwuchsathlet*innen auf’s Neue erheblich ein. Dina Damaske ist mit ihrer Altersgruppe seit dieser Saison Teil der B-Junior*innen des RCT und berichtet wie folgt über die aktuelle Situation: „Wir müssen positiv bleiben. Und da wir die Hoffnung haben, im nächsten Jahr wieder auf Regatten fahren zu können, wollen wir trotz des Kontaktverbotes trainieren.“

Das Training jedoch läuft längst nicht mehr wie gewohnt ab. „Gerade lief wieder alles im Sportbereich und schon kommt der nächste Lockdown“, erzählt Dina. „Der Trainingsplan wurde kurzerhand erneut auf Home-Training abgeändert. Nun steht dort unter der Woche ‚Treffpunkt: Skype‘. Also statt Sport im Kraftraum ein Videochat. Beim gemeinsamen virtuellen Training können uns die Trainer bei Ausführungsfehlern verbessern. Im Anschluss wird sich dann über alles Mögliche unterhalten. So haben wir auch ein paar soziale Kontakte, was uns wirklich guttut.“ Noch haben die Sportler*innen aus Dinas Trainingsgruppe die Möglichkeit an den Wochenenden ihrem Training auf dem Wasser nachzugehen. „Alle Sportler*innen wurden in Slots aufgeteilt: immer zu zweit mit einem Trainer. Die Slots sind zeitlich so getaktet, dass sie sich nicht überschneiden. Wir betreten das Gelände nicht zu früh und tragen bis wir im Boot sitzen eine Maske. So können wir im Einer trainieren, ohne engen Kontakt gehabt zu haben. Natürlich werden die Boote möglichst nicht getauscht und alle berührten Stellen nach dem Rudern desinfiziert.“

In solch herausfordernden Zeiten benötigen die Sportler*innen jede Menge Unterstützung und viel Motivation. „Die Trainer haben alles super geregelt und wir sind froh, dass es so funktioniert. Dafür sind sie bis zu vier Stunden oder noch länger mit uns auf dem Wasser. Wir alle hoffen darauf, bald wieder in den normalen Trainingsbetrieb übergehen zu können. Doch da der Winter für Ruder*innen die wichtigste Zeit zum Trainieren ist, müssen wir alles an Sport ausnutzen, was uns erlaubt ist zu machen. Denn im nächsten Jahr wollen wir wieder richtig durchstarten!“

Umbrüche im Trainerteam

Nicht nur für die Athlet*innen, besonders auch für unsere Trainer ist die aktuelle Zeit keine einfache. Abgesehen von jeglichen organisatorischen Aufgaben liegt es an ihnen, trotz der eingeschränkten Möglichkeiten ihre Nachwuchsathlet*innen fit und vor allem motiviert zu halten.

Im Trainerteam selbst gab es durch Zu- und Abgänge in den letzten Monaten einige Veränderungen. Während Elia Krell bereits im Herbst 2020 seine langjährige und sehr erfolgreiche Tätigkeit als Trainer im RCT beendete, hat auch Benedikt Fietz mit Beginn 2021 das Junior*innen-Trainerteam nach sechs engagierten Jahren verlassen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihre herausragende Arbeit! Niklas Schwabe und Alexander Funk hingegen bringen seit Herbst 2020 frischen Wind in die Mannschaft und verstärken das Trainerteam. Außerdem unterstützt tatkräftig seit Herbst auch Justus Laßmann vorübergehend als Trainer. In Anbetracht der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten probt unser neu zusammengestelltes Trainerteam seit Herbst ihre Zusammenarbeit in Vorbereitung auf die kommende Saison unter anderem bei ihren wöchentliche Telefonkonferenzen.

„In der derzeitigen Lage fällt es Sportler*innen sowie uns Trainern schwer, ohne große angekündigte Regatten das Training motiviert und zielorientiert fortzuführen. Dennoch wissen wir, wie wichtig es ist, die Sportler fit und bei Laune zu halten. Mit dem Rudern am Wochenende klappt das auch gut. Durch das Online-Training versuchen wir die Sportler am Ball zu halten und sich trotz der dunklen und kalten Jahreszeit auf das allseits geliebte Ruderergometer zu setzen“, berichtet Niklas.  Dass es sich hierbei definitiv um keine einfache Aufgabe handelt, ist jedem im Team bewusst. Dennoch wollen sie vorbereitet sein, wenn hoffentlich bald die Regatten der Saison starten können. „Wir versuchen immer das Beste aus der Situation zu machen und unter der gegebenen Senatsverordnung ein effektives Training durchzuführen“, so Ingo.

Ingo Roggensack

Ingo Roggensack

Der aktuelle Leiter unseres diesjährigen Trainerteams ist Ingo Roggensack. Zusätzlich zur Begleitung des täglichen Trainings mit Motorboot und im Kraftraum ist Ingo u.a. für die Verteilung der einzelnen Aufgaben unter den Trainern, sowie die Trainingsplangestaltung zuständig.

Während Ingo zur Zeit seinen Master in Elektrotechnik absolviert, vertritt er den Ruder-Club Tegel auf Trainersitzungen und bei Besprechungen mit den Landestrainer*innen.

Zum RCT ist Ingo durch seine Großeltern gekommen. Bei ihnen saß er schon als Kielschwein im Ruderboot, bevor er selbst den Riemen in die Hand nehmen konnte. Im Alter von neun Jahren trat Ingo der Kindergruppe bei und konnte sich schon in jungen Jahren beim Bundeswettbewerb auf dem obersten Treppchen des Podiums platzieren. Im U23-Bereich gewann er eine Silbermedaille auf den Deutschen Meisterschaften.

Kurz nach Ende seiner Aktivität als Sportler begleitete Ingo bereits die ersten Sportler*innen im Motorboot, damals noch an der Seite von Dominik Vent. Schnell merkte er, dass ihm die Arbeit im Nachwuchsbereich viel Freude bereitet. „Zu meiner aktiven Zeit hat mich der Verein immer unterstützt. Durch meine Trainertätigkeit möchte ich etwas zurückgeben,“ so Ingo.

Im Trainingsbetrieb legt unser Teamleiter Wert auf Eigenmotivation und Pünktlichkeit. „Nur wenn der Wille der Sportler*innen da ist, kann ich ihnen die Technik und das Verständnis des schnellen Ruderns beibringen.“

Der Beginn seiner Trainertätigkeit bei den B-Junior*innen ist nun gut fünf Jahre her. Mittlerweile hat Ingo die Trainerlizenz C erworben und einigen Sportler*innen zu Medaillen auf den Deutschen Meisterschaften verholfen. Ihm ist bewusst, dass solche Erfolge nur durch Teamarbeit möglich sind. Auch außerhalb des Ruder-Club Tegels muss die Zusammenarbeit mit den Trainer*innen anderer Vereine und den Landestrainer*innen einwandfrei funktionieren. Damit die Sportler*innen des RCT sich in Renngemeinschaften beweisen können, werden nicht nur gemeinsame Trainingslager durchgeführt, sondern auch das Lehren einer landesweit einheitlichen Rudertechnik angestrebt.

Die Zusammenarbeit mit seinen Sportler*innen dabei natürlich immer im Mittelpunkt. Daher gehört es auch zu Ingos Aufgaben, die Stimmung im Team aufrecht zu erhalten. In diesen ungewöhnlichen Zeiten gibt es bekanntlich einige Hürden zu überwinden: „Aufgrund der Corona-Pandemie sehen wir die Sportler*innen unter der Woche nur online beim Skype-Training. Am Wochenende sind wir immer mit Zweiergruppen auf dem Wasser. Eine richtige Teamstimmung ist dabei jedoch nicht so leicht aufzubauen. Dazu fehlen uns aktuell die Teamevents.“

Niklas Schwabe

Niklas Schwabe

Trainerneuzugang Niklas ist Ingos‘ rechte Hand und übernimmt seit Herbst Verantwortung im Junior*innen-Trainerteam. Niklas war selbst jahrelang im Leistungssport aktiv. Nachdem er der Leichtathletik den Rücken zukehrte, trat er 2010 dem RCT bei. Schon bei den Kindern konnte er Erfolge feiern, gewann so u.a. den Bundeswettbewerb. Im Juniorenbereich folgten drei Deutsche Meisterschaftstitel sowie eine Silbermedaille. Mittlerweile steht jedoch eher der Spaß im Vordergrund. So geht Niklas regelmäßig mit der U30-Gruppe des RCT bei nationalen und internationalen Regatten an den Start.

Die Leidenschaft für das Rudern möchte er gerne an die Jugend weitergeben. „Schon als ich selbst noch im Leistungssport aktiv war, war ich mir sicher, es später auch als Trainer versuchen zu wollen. Ich möchte den Sportlern unbedingt Rudern so beibringen, wie ich es gelernt habe. Außerdem ist es mir wichtig, sie auf dem Weg zu ihren Zielen zu unterstützen und dabei das Beste aus ihnen herauszuholen.“ Diese Gedanken im Hinterkopf begann Niklas Ende 2019 die Regattagruppe der Kinder zu trainieren. Er begleitete ein Jahr lang die 13- und 14-Jährigen, während er auf beruflicher Ebene erfolgreich seine Gesellenprüfung als Schornsteinfeger ablegte.

Im Oktober 2020 zog es ihn als Trainer zu den Junior*innen. Gemeinsam mit Ingo, mit dem er auch die Jugendleitung im RCT führt, wird Niklas in der nächsten Saison diejenigen Junior*innen trainieren, welche als Ziel die Deutschen Meisterschaften vor Augen haben. „Ich hoffe, dass wieder mehr Regatten als im Vorjahr stattfinden werden. Ich möchte mit den Sportler*innenn auf jeden Fall einige Medaillen auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften holen“, so Niklas zu seinen Wünschen für die Saison 2021.

Als Trainer legt Niklas vor allem Wert auf Disziplin. „Es ist mir wichtig, dass die Sportler*innen diszipliniert und konzentriert ihr Training angehen. Wenn sie mit vollem Ehrgeiz dabei sind, werden sie ihr Können im Training und auf den Regatten unter Beweis stellen können.“

Ziel Deutsche Meisterschaft

Das Trainerduo Ingo und Niklas, welches seinen Fokus auf diejenigen Sportler*innen legen wird, die die Deutschen Meisterschaften im Blick haben, strebt darüber hinaus auch ein langfristiges Ziel an: talentierten Sportler*innen aus den eigenen Reihen zu den Junior*innen-Weltmeisterschaften zu verhelfen.

Für die Saison 2021 sieht der Leiter unseres neuen Trainergespanns aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie allerdings ein paar Herausforderungen auf sich zukommen: „Besonders problematisch ist, dass sich die Situation und die Maßnahmen im Zuge der Pandemie relativ schnell ändern. Man hat dadurch einfach keine Planungssicherheit.“ Nichtsdestotrotz betont Ingo: „Ich möchte den Sportler*innen trotz der schwierigen Umstände ein tolles Programm bieten. Daher werden wir, soweit es die Bedingungen erlauben, hoffentlich zu verschiedenen Regatten fahren können.“

Zunächst steht für die B-Junior*innen im Frühjahr in Berlin die interne Rangliste an – sollte Corona dies zulassen. In Grünau können sich die Sportler*innen für das Team Berlin 2021 qualifizieren und haben die Chance auf einen der begehrten Plätze in den Großbooten. Dafür müssen sie sich über eine Strecke von 2000 Metern auf dem Ergometer sowie über 1500 Meter im Einer beweisen. Auch die A-Junior*innen werden mit einem Ergotest über 2000 Meter in die Saison starten.

Alternative Zielsetzungen

Im vergangenen Jahr verfügte der RCT über eine sehr große Gruppe an Sportler*innen im Juniorenbereich. „Es ist schön zu sehen, wie viele Jugendliche sich für den Rudersport interessieren“, freut sich Ingo, „doch es ist schwer, innerhalb einer Gruppe mit teilweise sehr unterschiedlichen Zielsetzungen den Bedürfnissen jedes Einzelnen gerecht zu werden. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Gruppe zu teilen.“

Dem Ruder-Club Tegel ist es wichtig, im Juniorenbereich das gesamte wettkampforientierte Spektrum abzudecken. Daher wird sich zukünftig ein Bereich auf die altersspezifische „Spitzengruppe“ der Junior*innen konzentrieren, die die Teilnahme an einer Deutschen Jahrgangsmeisterschaft bzw. sogar an internationalen Wettkämpfen anstrebt. Um auch denjenigen Sportler*innen gerecht werden zu können, welche Wettkampfsport bei einem mittleren Aufwand betreiben möchten, wird es künftig im Junior*innentraining einen Teilbereich geben. Hier wird mit einem angepassten Trainingsumfang für alternative Zielwettkämpfe trainiert.

Martin, langjähriger Trainer im Ruder-Club Tegel, beschreibt die Situation folgendermaßen: „Nicht alle Jugendliche haben mit dem 15. Lebensjahr die körperlichen Voraussetzungen einer*s Kader-Athlet*in. Die Jahre haben gezeigt, dass jedoch genau diese Sportler*innen dem Verein längerfristig auch im Senioren- und Masterbereich treu bleiben. Dahingegen beenden viele Sportler*innen ihre Karriere nach dem Juniorenbereich und kehren dem Rudersport den Rücken zu, wenn sie sich in jungen Jahren bereits übertrainiert und ausgebrannt fühlen.“

Das neue Trainerteam möchte in Zukunft allen Sportler*innen, die Spaß am wettkampforientierten Rudern haben, im Juniorenbereich die Chance geben, sportliche Ziele zu verfolgen. Da nicht alle den hohen vielseitigen Anforderungen im Spitzenbereich gerecht werden können, soll mit alternativen Zielwettkämpfen eine attraktive Option geschaffen werden. „Wenn es nicht die WM oder Olympia sind, dann ist es unser Ziel, den Spaß und die Freude am Rudersport so lange wie möglich aufrecht zu erhalten und die gesamte jüngere Generation längerfristig für das Vereinsleben zu motivieren“, so Martin.

Martin Schindler

Martin Schindler

Mit fast 20 Jahren Trainerarbeit in den verschiedensten Altersgruppen – von der Kindergruppe bis hin zu den A-Junior*innen – bringt Martin Schindler die meiste Erfahrung in unser aktuelles Trainerteam ein. Zusätzlich zu seinem langjährigen Engagement erwarb er die Trainerlizenzen C und B. Martins Ziel: „Ich möchte so vielen Jugendlichen wie möglich die Faszination am Ruder- bzw. Regattasport vermitteln.“

Jedes Jahr begleitet er die Sportler*innen bei ihren Trainingseinheiten sowohl auf dem Wasser als auch an Land und führt sie erfolgreich bis zu den jährlich stattfindenden Deutschen Meisterschaften.

Bevor sich Martin dafür entschied, als Trainer den Spaß am Rudersport an die Jugend weiterzugeben, saß er selbst aktiv im Boot. Ein Klassenkamerad wollte damals nicht Fußball spielen, also probierten beide zusammen etwas anderes aus: Rudern. Ab 1988 erlernte Martin das Rudern im Kinderbereich, damals noch im Ruderverein Collegia, und nahm am Bundeswettbewerb teil. Im Juniorenbereich – dann beim Ruder-Club Tegel aktiv – wurde er unter anderem zweimal Deutscher Meister, und gewann darüber hinaus drei weitere Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften.

Martin, mittlerweile Finanzbeamter und im Studium zum Diplom-Finanzwirt, ist für den RCT nicht nur ein Fundament im Trainerteam. Auch die Sportler*innen, aktuelle wie ehemalige, wissen seine Zuverlässigkeit und seine Unterstützung zu schätzen. Für die bevorstehende Saison wünscht Martin seinen Athlet*innen vor allem eines: „Ich hoffe, dass trotz der Corona-Pandemie der Rudersport und eine normale Regattasaison wieder möglich wird.“

Alexander Funk

Alexander Funk

Unterstützt wird Martin vom jüngsten Mitglied unseres Trainergespanns: Alex. Gemeinsam werden die beiden diejenigen Junior*innen fördern, die keine Karriere im Kader-Sport anstreben, sondern die Vielfältigkeit anderer, hochklassiger Wettkämpfe erleben wollen. Erwähnt seien an dieser Stelle zum Beispiel die Norddeutschen Meisterschaften oder die Deutschen Sprintmeisterschaften.

Für Alex ist es wichtig, dass unsere Jugendlichen Spaß am Sport haben, und jeder sich persönlich weiterentwickeln und erfolgreich sein kann. „Ich möchte, dass die Sportler*innen Eigeninitiative und Bereitschaft zeigen. Aber vor allem sollen sie gerne zum Training kommen und sich so am Ende mit einer Medaille belohnen können.“

Am meisten gefällt Alex an seinem Trainerjob der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Sportler*innen, sowie die Chance, ihnen etwas beizubringen von dem sie ein Leben lang profieren können. Seine langfristigen Ziele sind vor allem, die Jugendlichen so zu integrieren, dass sie dem Verein lange erhalten bleiben.

Während der letzten vier Jahre betreute Alex als Trainer bereits die Kindergruppe des RCT und erwarb im Zuge dessen auch die Trainerlizenz C. Er selbst hat sowohl im Kinderbereich als auch im Juniorenbereich aktiv trainiert. Durch einen Freund, der das Rudern ausprobieren wollte, kam Alex in den Ruder-Club Tegel. Seine aktive Zeit im Ruderboot hat ihm viel Spaß gemacht. Als Trainer möchte er diese Erfahrung weitergeben. In der bevorstehenden Saison hofft der angehende Kfz-Mechatroniker und Liebhaber schneller Boote, seine Sportler*innen zu vielen Regatten begleiten zu können.

Stellv. Vorsitzender Leistungssport Dominik Vent

Komplettiert wird das Junior*innen-Trainerteam für 2021 von unserem stellvertretenden Vorsitzenden für den Leistungssport Dominik Vent.

Dominik wird unseren Trainern beratend zur Seite stehen. Sein Statement zum Leistungssport-Konzept des RCT: „Wir möchten im Sinne des Ruder-Club Tegel jungen wettkampforientierten Sportler*innen in unseren Reihen die Möglichkeit geben, Leistungssport zu betreiben. Die Freude am Sport und an der Gemeinschaft stehen natürlich im Vordergrund. Selbstverständlich sind jedoch auch leistungssportliche Prinzipien entscheidend, um Erfolge zu ‚erarbeiten‘. Dementsprechend besteht die Herausforderung für den RCT stets darin, die notwendigen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Training bereitzustellen. Unser Ziel ist es, mit unseren eigenen Sportler*innen wieder jährlich in der U23- und in der A-Nationalmannschaft der Frauen und Männer vertreten zu sein. Dafür müssen wir als Verein fortlaufend in die Jugendarbeit und den Leistungssport investieren, um eine kontinuierliche Entwicklung aus dem Kinder- bis in den Seniorenbereich zu ermöglichen und als Verein Erfolge feiern zu können. Klar ist aber auch, dass wir auf diesem Weg keine Sportler*innen verlieren dürfen. Das planen wir mit unserer neuen Ausrichtung zu verhindern.“

Mit einer neuen Struktur in den Trainingsgruppen strebt Dominik ein klares Ziel an: „Wir haben festgestellt, dass wir derzeit vor besonderen Herausforderungen im Nachwuchsbereich stehen und sich uns hier noch ein gewisses Potenzial eröffnet. Um dieses zukünftig auszuschöpfen und auch die Anzahl der Athlet*innen in den älteren Jahrgängen (Junior A bis Senior A) zu erhöhen, bedarf es in vielerlei Hinsicht einer Kraftanstrengung des Vereins. Leider hat uns die derzeitige Corona-Pandemie stark ausgebremst.“

Sportler*innen

Nicht nur bei unseren Trainern, auch in der Mannschaft der Junior*innen gab es seit Abschluss der Saison 2020 einige Zu- und Abgänge. Der gesamte Jahrgang 2002 ist mit Abschluss des zweiten Junior-A-Jahres in den U23-Bereich übergegangen. „Wir freuen uns, dass Lucia Wenske den Wechsel in die U23-Trainingsgruppe am Bundesstützpunkt Berlin vollzogen hat und seitdem im Ruderzentrum bei Bundestrainer Andreas Herdlitschke trainiert. Für Lucia gilt es, im Jahr 2021 in der neuen Altersklasse anzukommen und den Anschluss an das hohe Leistungsniveau zu finden. Mit ihrem großen Engagement und Einsatz ist sie auf einem guten Weg“, äußert sich Dominik Vent optimistisch.

Viele andere ihres Jahrgangs haben sich nun der immer weiterwachsenden U30-Gruppe des RCT angeschlossen.
Außerdem sind zur beginnenden Saison 2021 insgesamt 10 Sportler aus der Kindergruppe in den Junior-B-Bereich aufgestiegen.

Ein großes Dankeschön

Nicht nur die Sportler*innen, auch der Vorstand des RCT ist sehr dankbar für die kontinuierliche und engagierte Arbeit des gesamten Trainerteams. „Unsere Trainer und Übungsleiter versuchen in der schwie­rigen Zeit vieles möglich zu machen, da­mit der Übergang in die alte Normalität wieder gelingt. Ihnen sei dafür herzlich gedankt!“, so Holger Niepmann, Erster Vorsitzender.